Allgemeine
Geschäftsbedingungen.

Stand: Mai 2026

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§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der Clesk Digital GmbH (im Folgenden: Auftragnehmer) und ihren Auftraggebern über Webdesign-, Entwicklungs- und Marketing-Dienstleistungen. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung zustande. Angebote des Auftragnehmers sind 30 Tage gültig, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung, um wirksam zu sein.

§ 3 Leistungen und Mitwirkung

Der Auftragnehmer erbringt die im Angebot beschriebenen Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Webdesigners. Der Auftraggeber stellt die für die Leistungserbringung notwendigen Inhalte, Zugänge und Informationen rechtzeitig zur Verfügung. Verzögerungen, die aus unzureichender Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Mehraufwand, der durch nachträgliche Änderungswünsche entsteht, wird nach Aufwand und Absprache berechnet.

§ 4 Zahlung

Die Vergütung richtet sich nach dem individuellen Angebot und wird nach Aufwand und Absprache festgelegt. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Projekten ab einem vereinbarten Umfang werden Teilzahlungen nach Projekt-Meilensteinen vereinbart. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, die weitere Leistungserbringung bis zum Ausgleich der offenen Forderung auszusetzen.

§ 5 Nutzungsrechte

Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung gehen die einfachen Nutzungsrechte an den vereinbarten Leistungen auf den Auftraggeber über. Eine Weiterlizenzierung an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, die erbrachten Leistungen in seinem Portfolio und zu Referenzzwecken zu zeigen, sofern der Auftraggeber dem nicht schriftlich widerspricht.

§ 6 Haftung

Der Auftragnehmer haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit unbeschränkt. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 7 Gewährleistung

Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen die im Angebot vereinbarte Beschaffenheit aufweisen. Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme in Textform anzuzeigen, versteckte Mängel innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Entdeckung. Bei berechtigter Mängelrüge leistet der Auftragnehmer Nacherfüllung. Schlägt die Nacherfüllung nach zwei Versuchen fehl, kann der Auftraggeber die Vergütung mindern oder vom Vertrag zurücktreten. Die Gewährleistungsfrist beträgt zwölf Monate ab Abnahme.

§ 8 Laufzeit und Kündigung

Einmalige Projektleistungen enden mit Abnahme und vollständiger Zahlung. Laufende Leistungen wie Pflege, Hosting oder fortlaufende Betreuung werden im Monatsmodell erbracht und können von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende in Textform gekündigt werden, sofern im Angebot keine abweichende Laufzeit vereinbart wurde. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 9 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Auftragnehmers. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.